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den Kapitalismus wegrocken!

die weiteren Tage habe ich mit meiner Arbeit beim Jo reingehauen. Schließlich wollte ich mir auch kein 2. Mal so etwas sagen lassen, wobei mittlerweile die Mary mir einmal auf die Mailbox unc einmal über Klaus ausrichten ließ, dass ich doch gerne wieder zurück kommen soll, weil der Platz mich braucht. Es geht nichtzmals darum, dass ich arbeite. Meine Anwesenheit reicht schon aus.

 

Jedenfalls, habe ich einiges umgepflanzt, am PC gebucht / in Ordnung gebracht, 2 Regale mit'm Jo gebaut, Flyer gemacht (dieses Dorf macht an so einem Wettbewerb des schönsten Dorfes im Kreis mit), Marmelade (mehrere), ... weiß nciht was noch alles

 

so am Montag war ich ganz aktiv und da ich mir keine Freizeit nehmen wollte um Parkour zu machen, habe ich mein Parkour in meine Arbeit eingebaut. Einmal beim Regal aufbauen in 2 Meter Höhe. Da bin ich dann immer hochgesprungen, mich mit meinen Händen am Vorsprung festgehalten und dann den ganzen Körper hochgezogen, was gar ncihtmal ohne Kraftaufwand geht...

und ich bin beim Gärtnern von Terrasse zu Terasse gesprungen, bzw von ganz oben nach ganz unten. "Sagenhaft" und "Unglaublich" kam vom Jo.

Schließlich kam Zeit fürs Abendessen, aber ich wollte mich noch was auspowern und noch ein paar mal von ganz oben nach unten springen.

Dann hatte ich ein schlechtes Gefühl, aber ich wunderte mich. Warum das Gefühl, meinen Füßen wird nichts passieren. Also bin ich gesprungen, super aufgekommen, mich abgerollt und BAM! mit meinem Kopf gegen den Rahmen der Gartenbank, welcher aus Gußeisen besteht geknallt.

Sofort Brille überprüft. Die ist heile geblieben, aber blutig? Meinen brennenden Kopf ins kühle, feuchte, heilende Gras gehalten, welches eine rote Farbe annahm. Umgedreht und hingelegt und dann kam auch schon Jo angeeilt.

Eilte davon und kam mit einer Frauenbinde wieder um das Blut aufzufangen. Gute Idee. Dann ins Hospiz. Pflaster drauf erstmal. Abendgegessen und dann wollte er mich noch ins Krankenhaus fahren, weil das sonst eien Narbe gibt. Eigtl. wollte ich das ja nciht extra, aber davon ließ er sich auch nciht abbringen.

Ab ins Krankenhaus nach Siegburg, genäht und zurück.

Nächstes Mal mache ich das selbst. Sowas sollte man können.

 

auf dem Weg dorthin
auf dem Weg dorthin

Dienstag

Bin ich dann nach dies oder jenem zum Klimacamp bei Düren. Näher Manheim bei Buir. Wieder mal eine großartige Location, ie der BUND ausgesucht hat. Denn Manheim ist in ein paar Jahren nciht mehr da. Dafür ein großes Loch, weil dort Braunkohle gefördert werden soll.

Wirklich besonders das Gefühl durch eine zukünftige Geisterstat und dann abgerissene Stat zu laufen. Man könnte hier das geilste Festival der Welt starten kam mir der Gedanke. Wenn die Häuser leer stehen, könnte in jedem ein DJ oder Band spielen und in jedem Haus steigt eine Party und es muss auf nichts Rücksicht genommen werden. Ein ganzes Dorf und man kann machen was man will, weil eh niemand mehr drin wohnen wird. Welche Freiheit dies bedeutet und wie man künstlerisch hier tätig werden kann. Sagenhaft!

Also Klimacamp. Das war am Rande des Ortes auf einer langen Wiese voller Obstbäume. Es gab leckerste vegetarische/vegane Ernährung und super interessante Leute.

Ich bin erst gegen 20 Uhr da angekommen und viele waren zu dem Zeitpunkt auf den Schienen um die Bricket-Züge von RWE zu stoppen.

Darum gings auch gerade, dass die Blocker Decken und so brauichen. Als ich dann fragte, was so juristisch folgen könnte, wenn ich mcih dazu geselle und die dann räumen, kam auch gerade ein Anruf von dort, wo die erzählten, dass einer von RWE kam, der ihnen mit irgendeiner immens teuren Strafe gedroht hat, woraufhin die meisten gehen wollten. Gegen 23 Uhr kam dann die Polizei und die, die noch da geblieben sind, haben sich langsam wohl auch entfernt ohne ihre Personalien und so abgegeben zu müssen.

Ich bin nur kurz vorbei, weil zur gleichen Zeit 4 Personen aus Aserbaidschan, Kolumbien, Israel und Ecuador referiert haben über bestimmte Lagen in ihrem Land.

Aserbaidschan habe ich verpasst. Dann Kolumbien ging es wohl um Proteste von Arbeitern... bin da auch was später gekommen. Woran ich mcih ncoh erinnere ist, dass er erzählt hat, dass die Polizisten dort ein paar Wochen bezahlten Urlaub bekommen, wenn sie einen Kriminellen ausfindig machen. Was dazu führt, dass Polizisten auch unschuldige verknacken für Urlaub....

Dann hat Nir aus Israel von den Demos in seinem land erzählt, die dieses Video gut aufzeigen:

Dann die Cati aus Ecuador. Mit der habe ich vorher mich schon unterhalten. Sie hat den Kolumbianer irgendw auf ihrer Europareise kennengelernt und er hat ihr erzählt, dass er jetzt zum Klimacamp eingeladen ist. Cati ist darauf einfach mit. So wie sie ist auch Chris aus Manchester zufällig dort gelandet, der in Amsterdam in einem besetzten Gebäude umsonst untergekommen ist und irgendwo dann in Amsterdam! komischerweise ein Flyer vom Kilmacamp in Köln lag. Echt unglaublich wie einzelne, interesannte Leute es zum Klimacamp geschafft haben und was sie für Geschichten hatten. Die könnten alle einen Blog schreiben....

Jedenfalls die Cati. Zeigte einen Film von der Ölverschmutzung von texaco in ecuador und wie die bauern da jetzt alle verhungern müssen, weil der boden mit öl kontaminiert und unfruchtbar ist.

Viel interessanter fand ich allerdings unsere Unterhaltung vorher.

Ich hatte sie gefragt, was sie machen will und ihr ging es darum die schönen Ökodörfer, die es in Ecuador gibt zu erhalten. Denn die wollen alle die westliche Lebensweise. Straßen, Autos, Fernseher, ... Dass es so viel schöner ist in der eigenen Kultur und verbunden mit der Natur zu leben, muss denen erstmal wieder klar werden, so wie auch uns. Aber die Resonanz der Jugendlichen dort, ging stark auf Ökogemeinschaften zu.

Cati's Berufung wäre es dafür zu sorgen, dass die Dörfer sauberes Trinkwasser bekommen, denn daran mangelts vielerorts.

Ich habe also eine Person getroffen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat in ihrem eigenen Land für bessere Verhältnisse zu sorgen. Übrigens konnte Cati auch Deutsch, aber um my english zu improven, habe ich englisch mit ihr gespoken. Dann auch noch erwähnenswert. Ich erzählte auch von meiner Reise und es ging so um gott glauben und sie sagte, dass sie Atheist wäre. Das sagt sie in Ecuador zumindest, wenn sie sich traut. Denn dort ist man Atheist, wenn man nicht an Christus glaubt und wird dafür auch gleich scheif angeguckt. Aber, da sie schon an etwas transzendentes glaubt, nämlich, daran woran ich auch glaube, dass wir alle eins sind. Man sagt ja auch Gott trägt jeder in sich und so auch, dass das ganze Universum in jedem einzelnen steckt. Das Qi, dass uins alle durchfließt. Und dieser Glaube ist hierzulande (finde ich) ganz und gar nicht atheistisch, wenn ich an den Matthias dort denke, für den nichts außerhalb der Physik existeíert und als ich ihn auf die Heisenbergsche Unschärferelation ansprach, war das für ihn etwas, was ja nur im Quantenbereich stattfindet und die sind ja so klein, dass auch das Phänomen ziemlich unwichtig ist.

 

Tja, dann saße ich noch bis  gegen 4 Uhr am Lagerfeuer und habe mit unterschiedlichsten Leuten gequatscht. Dann in das Ruhezelt mich auf eine Couch zum schlafen gelegt und gefroren bis ich um 8 Uhr wieder aufgestanden bin.

Ein herrlich sonniger Mittwoch.

Lecker Frühstück. Und den ganzen Tag über wieder neue Leute kennengelernt oder sich mit alten bekanntschaften ausgetauscht. Sehr viel Input wieder an einem Tag...

Dann ging es gegen 10-11 mit den Workshops los. Immer 2-3 parallel.

Der erste hieß "grünes Wachstum" ging aber eigtl nur um Peak-Oil, Wirtschaftssystem und Klimaproblem... war ziemlich langweilig, weil man alles schon wusste und das Fazit: "Weniger arbeiten, weniger konsumieren"... naja.. bringt ja nicht wirklich eine Transformation in eine neue Ordnung, sondern nur eine Bremse für den Crash.

So danach viel, viel spannender der Workshop mit dem Titel: "Was tun, wenn's brennt"

Ich dachte jetzt geht es um gewaltige Demonstrationen wie in London oder den nordafrikanischen Ländern oder vlt. auch einfach den Untergang des momentanen Systems ...

aber es ging einfach um Demonstrationen an sich und wie man sich vorzubereiten hat.

Da ich noch nie auf einer richtigen Demo war, war mir das eine neue, sagenhafte Welt.

Es steckt da so ein ganzes Untergrund-netzwerk/-system hinter und die Polizei ist der größte Gegner.

Der Workshopleiter Klaus plädierte, dass man doch aufhören soll sich zu streiten, welche Weltordnung die richtige ist, aber in einem sind wir uns doch alle einig und zwar das kapitalistische System wegzurocken.

Eine weitere Sache. Da er 20 Jahre Demoerfahrung hat, kann er sicherlich (diesen Eindruck machte er mir auch) Bewegungen gut beurteilen. und er sprach seine Vermutung aus, dass die Polizei die rechte Szene wohl schützt, bzw. billigt, weil sie eine Unterstützung gegen die linke, revolutionäre Bewegung stellen.

Als Argumente für seine Vermutung erzählte er davon, dass die Polizei gerne wegguckt, wenn die Neonazis auf Linke losgehen...

dann hat er von einer Demo erzählt, wo die Polizei die rechten Schlägertrupps hat einfach von hinten in den Rücken der Demonstranten rein laufen lassen.

 

Dann was ich acuh nicht kannte, EA-Nr.  Habe leider vergessen, wofür EA steht, ist aber ganz wichtig. Das ist die Telefonnummer von einer Art Demo-Leitung die sich um verletzte oder verschwundene Personen kümmert.

Denn die Polizei schnappt einfach Personen aus der Menge raus oder nimmt sie schon vorher in Gewahrsam, wenn sie nur die Vermutung haben, dass die Person auf die Demo gehen will.

Dann braucht man Kleingeld, um von der Polizei aus anzurufen (Münzsprechanlage). Die tauschen dir im Leben nicht dein Geld um oder lassen dich vom Handy anrufen. Handy sowieso nicht mitnehmen, wegen den ganzen Kontakten, die dann gescannt werden.
Auf der Demo die Klamotten mit anderen tauschen, damit die Kameraüberwachung verwirrt wird... und niemals mit Leuten sprechen, die man nicht kennt,... sowie hunderte andere Tipps. Zum Beispiel kann dann auch in der Zelle einer mit dir sitzen, der dann erzählt, wie scheiße die Bullen doch sind und dass er mit Steinen geworfen hat, sodass du dieser Person impnieren willst und sowas auch von dir erzählst, womit die Polizei ein super Geständnis hat. Denn das war ein zivil-Polizist... sowas alles...

das war schon sehr interessant...

 

 

dann gab es dort auch mehrere Leute die wie ich ohne Geld durch die Welt kommen. Aber nicht auf meine Tour so mit Gemeischaft suchen und schauen, wie man helfen kann und zu Fuß gehen, sondern mit Häuser besetzen, dumpstern und trampen. Also leere Wohnung besetzen, sich aus den Mülltonnen der Supermärkte ernähren (die vom dm sind wohl auch super. Viele Bio-produkte und alles was der dm noch so hat. Ikea geht auch ..) und halt trampen oder mit dem ICE grau fahren. Da kann man sich die Fahrkarte ja noch erst im ICE selbst fahren. Sich wohl aber auch ganz gut auf dem Klo verstecken....

Produkte unter 10 Euro sind wohl auch nicht diebstahl gesichert und können mitgenommen werden. Also so würde ich auch noch bei einer Kette, die irgendnem Milliardär gehört, "einkaufen". Ansonsten versuche ich kleine Läden ja zu unterstützen.

 

Auch noch interessant. Einer war ne Zeit lang in Braunschweig um (weiß nicht mehr Zulieferer oder Schlachtfabrik mit 100.000 Hähnchen am Tag) dort  diesen Bau der Anlage zu verhindern. Und dann sind eines Tages Schlägertrupps (wie Söldner) auf die Besetzer los und haben mit Holzlatten auf sie eingeschlagen. Die Polizei war auch da, hat denen die Hand gegeben (gute Zusammenarbeit) und dann die Personalien der am Boden-liegenden aufgenommen.

Das ist schon hart... aber verglichen mit Amerika ja noch harmlos, wo ein Umweltschützer Terrorist und Staatsfeind Nr.1 ist.

Wenn sich da Leute in einem Baum breit machen, fliegt der Helikopter so nah ran bis das der Wind sie aus den 20 Metern Höhe fegt und sie sich unten ihr Genick brechen. Oder Pfefferspray den Schützern direkt in die Augen sprühen oder auch mal 20 Jahre Haft.

 

Dann habe ich mir noch den Hambacher Forst anschauen wollen, der mit dem Dorf dort ja der Braunkohle geopfert wird. 12.000 jahre alt, meinte einer, sei der Wald und von zauberhafter Schönheit.

Also dahin, darein, dadurch. Der Wald offenbarte mir eine Welt oder ein leben von Waldwesen. Die Anordnung der Äste auf dem Boden, der Bäume und deren Anordnung wirkte aufkeinen Fall nach Zufall, sondern zeigte mir, dass es sich um bestimmte Plätze handelt an denen ein Leben von Irrwischen oder was auch imemr stattfindet. Jedenfalls ein öffentlicher Platz nicht sehbarer Wesen. So kam es mir.

Und nicht weit dahinter führte die Autobahn durch den Wald. Das war schon kurios. Ich fühlte mich wie ein Urwaldmensch, der zum ersten Mal Autos, Straße und damit eine befahrene Autobahn sah. Irgendwo war ich in einem ganz alten Dschungel durch den mitten durch eine Autobahn führte. Eigentlich normal hier in Deutschland, aber es wirkte so auf mich, als wäre ich jetzt eigentlich irgendwo im Kongo und das hier was ganz seltenes. Nur, dass im Kongo sicherlich nicht so viele  Plastik-Karossen in so einem Tempo lang rasen.

 

Ja, dann habe ich leider die Führung um 17 Uhr verpasst. Da wollte ein Dorfbewohner uns die Umsiedlung vom alten Dorf Garzweiler in ein neues zeigen. Aber ich habe mich dann später mit einem unterhalten, der mir was davon erzählen konnte. Einmal die Taktik von RWE, wie sie sich ein Dorf gefügig machen und dann die Problematik, dass dort Grundstücke waren, die 100 Meter in die Länge gingen, aber sowas heutzutage nicht mehr üblich ist und man nach 20 metern aufgehört hat zu zählen. Sodass die Leute jetzt kein langes Flurgrundstück mehr haben um Gemüse und co anzubauen.

Zur RWE-Taktik:

Die planen schon 20 Jahre vorher. Dann wird ein Gentleman-Casanova ins Dorf geschickt, der sich überall beliebt macht, vor allem bei den Frauen und aushorcht wie so die Lage ist. Wer mit welchem Nachbarn gut kann und so weiter und so weiter. Dann werden Feste von RWE gesponsert und die Leute fotografiert und daraus abgelesen, wie die Personen zueinander stehen und wer womöglich sich besonders gegen einen Braunkohleabbau aufflehen könnte. Es wird nach potentiellen Rädelsführern geschaut. Die bekommen dann zuerst ein Angebot (über den Verkaufspreis, darf nach Vertrag nicht gesprochen werden) ein richtig gutes Angebot natürlich. Wenn die raus sind geht es weiter... Das ist deren Zersetzungsstrategie.

 

Neben dieser Geschichte hat mir der Mann noch vom Rainbow gathering erzählt. (Es ist eine Mischung aus Festival und Landkommune auf Zeit und findet meist unter freiem Himmel in abgeschiedener Umgebung statt. Wikipedia).

 

Aber gut, dass ich nicht mit war, denn die waren sicherlich 5 Stunden weg. In der Zeit habe ich nochn Haufen Leute kennengelernt. U.A. Zwei die vorm Abi stehen und sich für Ökodörfer wie Sieben Linden interessieren. Und die hanna deren Traum es ist mit dem Fahrrad bis nach Indien zu fahren. Go for it. (Das lustige, es gibt ein Krankenhaus mit dem Namen ihrer Schwester in einem Dorf mit ihrem Hausnamen als Namen... und das hat sie bei google gefunden, als sie einfach so in einer Anwandlung nach genau diesem Zufall gesucht hat.)

Dann noch mit ein paar Verstecken und Fangen gespielt und dies das. Bratäpfel am Feuer gemacht und dann schlafen und frieren gegangen.

 

Am nächsten Morgen (Donnerstag 01.09.11) dann früh los, weil meine Gastfamilie wartet ja auch auf mich. Da ich mir irgendwie den Fuß umgeknickt habe am gestrigen Abend, ging es jetzt nur mühsam zur Bushaltestelle, die ich auch erst gefunden habe, als der Bus an ihr vorbei gefahren ist. Dann hieß es 4 km noch bis zum Bahnhof laufen, damit ich den Anschlussbus in mein Dorf bekomme, sonst 2 Stunden warten.

Ich habe die Herausforderung 4 km in 30 minuten mit kaputtem Fuß aufgenommen und bin los gelaufen. Sogleich hielt auch schon ein Auto um mich dorthin mitzunehmen.

Am Bhf habe ich dann die 3 aus Aserbaidschan, Kolumbien und Ecuador noch wieder getroffen und sie auf der Fahrt nach Köln begleitet.

Übrigens der Nir aus Isreal. mit dem habe ich mich noch am Vorabend unterhalten. Ihm von meiner Sache erzählt, die er auch super fand. In Israel gibt es ja auch so Pilgerwege.. aber da brauch man mindestens 6 Liter Wasser und sollte am besten noch hebräisch können, wenn man es damit aufnehmen will.

 

 

 

Dann beim Jo in Deesem.

Ich habe mich geschämt jetzt auch noch was am Fuß zu haben und meine Gartenarbeit nicht wieder so aufnehmen zu können. Gut, dass ich die Tage vorher so viel gemacht habe.

Am Donnerstag dann erstmal was in der Sonne gelegen, ihm mit den Flyern geholfen...unwichtig....

 

Freitag:

unwichtig. mir gings nicht gut. Von Fuß und Stirnwunde, sowie den kalten Nächetn vorher geschwächt und mich hingelegt den halben Tag.

Dann abends noch nen Rasenmäher mim Jo repariert und mit ihm Bierchen getrunken. Der hat mir dann irgendwie auch u.a. von den Freimaurern erzählt. Damit schon der 3. auf meiner Reise... mal sehen was dazu noch kommt.

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Kommentare: 1
  • #1

    3as (Dienstag, 06 September 2011)

    Hallo Chris,
    wirklich interessant deine ausführlichen Erlebnisberichte und Gedanken. Ein paar Anmerkungen muss ich los werden:
    Kaputte Füße geht gar nicht, wenn man zu Fuß durch die Welt will. Ich würde erst mal beim Parcour pausieren. Kauf dir unbedingt jetzt etwas Warmes, der Winter steht vor der Tür. Eine Nacht draußen frieren bringt keine neuen Erkenntnisse, allenfalls einen Krankenhausaufenthalt.
    Die Jugendtreffen vom BUND finde ich toll, viele Gleichgesinnte. Leider haben viele ihren Idealismus 20 Jahre später verloren und die Seite gewechselt um doch noch vom Kapitalismus zu profitieren.
    Ich würde gerne die von Jedem gezahlten Steuern öffentlich machen. Da würden Viele staunen, dass einige Bonzen und Prominente weniger Steuern bezahlen wie ihre Putzfrau, oder auch keine, weil sie in Monaco oder der Schweiz leben. Das unsoziale Pack gehört an den Pranger gestellt. Sie profitieren von unserer Infrastruktur, tun aber nichts dafür.
    In dem Zusammenhang finde ich Schwarzfahren auch nicht nachahmenswert. Die Toilette dürfte dem Schaffner auch bekannt sein.
    Sich bei Demos zu verkleiden finde ich in unserem Überwachungsstaat aber o.K. Die Politiker verrichten ja leider Lobbyarbeit gegen Parteispenden oder Aufsichtsratspöstchen und nicht das was der Wähler will ( s. Griechenland-Bankenrettung oder Stuttgart21 ). Da muss man halt seinen Standpunkt öffentlich machen ohne sich zu outen.
    Allen sei der Film und das Thema ans Herz gelegt: http://www.tastethewaste.com/article/20100218-Wie-unser-Essen-im-Mll-landet
    Das Bewusstsein sollte die junge Generation mal verinnerlichen. Peak Oil = Peak Food. Aus 5 – 10 Energieeinheiten Öl entsteht eine Energieeinheit Essen !!! Pessimistische Prognosen gehen davon aus, dass 2050 nur noch Futter für 2 Mia Menschen zur Verfügung steht, ich glaube eher an 5. Aber wenn die restlich 2 Mia. Bomben schmeißen….???
    Vielleicht trägst du diese Ideen mal weiter und hörst was Andere darüber denken.
    Gute Reise!
    Weitere Kommentare, bitte?


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