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Wieder heimgekehrt

So, heute bin ich wieder gesund und munter zu Hause angekommen.

Ich habe auch jetzt weiter einiges vor und werde auch noch einen Bericht zu meinem Ruhrgebiet-Aufenthalt schreiben. Doch das später/wann anders.

Aber hier schonmal der Weg, den ich gelaufen bin:

Eine grobe Punkteverbindung gibt 120 km + Umwege und extra Wege (Klingelwege..) könnten es 150 km sein.

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Ansonsten noch eine kurze Zusammenfassung von dem was mir gerade einfällt:

Wissen (was ich gelernt habe):

  • Theoretische Grundlagen des Filzens
  • Arbeitsbedingungen in den Zechen im Verlauf der letzten 100 Jahre
  • Wandel des Ruhrgebiets und der Städte in den letzten 100 Jahren
  • Stadtplanerische Maßnahmen damals und heute im Ruhrgebiet
  • ein paar Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin
  • ein paar mehr Wissensbausteine aus verschiedenen Berufen von Instandsetzung, medizin, Vertrieb, Programmierung, Fußpflege,..
  • kriminelle Lage des Ruhrgebiets im Zusammenhang mit der Öffnung der Grenzen zu Rumänien und dem dortigen Umweltschutz
  • dass sich so manche Klischees bestätigen können
  • die Entstehung der Sprache im Ruhrpott und was wir davon übernommen haben und was es eigtl. bedeutet
  • warum Fußball im Pott so groß ist
  • noch ziemlich viel mehr, fällt mir gerade auf... aber ich mach mal einen Punkt.

Fähigkeiten,.. da ich meistens nicht viel mehr bieten konnte als kommunikativen Austausch, habe ich auch nur wenig praktisches erlernt oder mich darin verbessert. Verbessert habe ich mich sicherlich in vielem. Vieles, was man auch nicht so einfach handfest benennen kann, aber ein paar Sachen fallen mir ein, die ich gelernt habe:

Ansonsten kann ich das Ruhrgebiet wirklich empfehlen. Es gibt eine Menge zu entdecken und ich werde sicherlich nochmal eine Runde mit dem Rad durchs Ruhrgebiet drehen.

Was ich auf der Karte oben noch nciht eingezeichnet habe, sind die ganzen Punkte, die ich gesehen habe. Halden-Aussichtspunkte und Museen.

Orte, die ich besucht/gesehen habe:

  • Depot Dortmund
  • Der Fredensbaumpark mit dem größten Tipi in welchem ein Hochseilgarten ist
  • Alte Kolonie Eving
  • Naturkunde-Museum Dortmund
  • Kokerei Hansa
  • Zeche Zollern
  • Zeche Erin
  • Siedlung Teutoburgia mit Kunstwald und Galeriehaus
  • Mont-Cenis Akademie mit Ausblick
  • Naturschutzhaus Herne
  • Schloss in Herne
  • Umspannwerk Recklinghausen
  • Halde Hoheward
  • Zeche Ewald
  • Siedlung Schüngelberg
  • Halde Rungenberg
  • Nordsternpark
  • Gartenstadt Welheim
  • Tetraeder
  • Siedlung Eisenheim
  • Gehölzpark Ripshorst
  • Gasometer Oberhausen
  • Gleispark Fintrop
  • Schloss Borbeck
  • Margarethenhöhe
  • Zeche Zollverein Essen
  • Halde Rheinelbe
  • Skulpturenwald
  • Künstlersiedlung
  • Wissenschaftspark Gelsenkirchen
  • Solarbunker Gelsenkirchen
  • Ökokleingartenanlage Kraut und Rüben
  • Zeche Hannover
  • Tippelsberg
  • Bergbaumuseum in Bochum
  • Jahrhunderthalle

Geschenke, die ich bekommen habe, neben Geld und Essen auch noch:

  • Ein Buch über die Industrielandschaft um Dortmund
  • Ein kleiner Edelstein
  • Ein Buch über die chinesische Selbstheilungsmethode
  • eine riesen Ingwer-Wurzel
  • eine Filzkugel
  • ein Brotrezept
  • Halspastillen und vegane Schokolade
  • 3 x 200g-Packungen Salami
  • geschätzte 1-2 kg Aufschnitt, der sonst weggeschmissen worden wäre
  • das Buch "kein Geld - trotzdem handeln mit Visionen!"
  • das Buch "kulturelle Stadtutopien"
  • das Buch "Leben in Eisenheim"
  • Salzkristalle
  • selbstgemachte Himbeermarmelade
  • eine heiße Badewanne
  • eine Bibel
  • Freundschaftsbändchen zum selbstfertigstellen
  • 4 x Pullover
  • selbstgemachte Zwetschgenmarmelade
  • eigene Chillis vom Chillistrauch

Ich hoffe ich habe nichts vergessen...

Was ich nocheinmal explizit erwähnen möchte ist die Führung im Museum Zeche Zollverein in Essen und die im Bergbau-Museum Bochum.

Sie ist nicht nur interessant und unterhaltsam, sondern auch noch kritisch und zynisch wie Karbarett von Volker Pispers.

Davon mitgenommen habe ich einmal, dass wenn die Pumpen, nicht mehr das Wasser wegpumpen, dann ist das Ruhrgebiet ein 2. Venedig. Denn es ist bis zu 20 Meter abgesackt.

Das andere sind wirklich die unheimlichen gesundheitlichen Schäden, die die Bergmänner davon tragen mussten damals und auch, wie die Böden überall belastet sind.

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